From wk@gnupg.org Tue Jun 19 10:29:01 2001 From: wk@gnupg.org (Werner Koch) Date: Tue Jun 19 09:29:01 2001 Subject: GnuPG Pressemitteilung Message-ID: <87ithtlyl3.fsf@alberti.gnupg.de> Hallo! Ich hatte Lutz zwar gestern schon eine Mail zum Thema Presseerklärung gesendet ohne aber inhaltlich darauf einzugehen (ich war unterwegs und konnte sie nicht lesen). Ich habe sie gestern abend gelesen und bin *entsetzt*! * Der Projektträger *GUUG* wird mit keinem Wort erwähnt. * Das Projekt nennt sich ohne Absprache GnuPP. * GEAM als wichtiger Teil wird nicht erwähnt. * Sylpheed wird ebenfalls nicht erwähnt. * Die angegebenen URLs zum Download der Software zeigen auf veraltete, mit Sicherheitsproblemen behaftete und nicht funktionierende Versionen. * Eine Firma G Data wird im Text prominent genannt als Anbieter eines _kostenlosen_ Plugins für Outlook. Die angegebene URL verzweigt offensichtlich direkt auf eine Werbeseite der Firma, auf der ich nicht auf Anhieb etwas über das besagte Plugin finden konnte. Vielmehr wird dort Werbung für offensichtlich proprietäre Software gemacht. * Ungefragt meine Firma als Projektpartner in einer Art und Weise am Ende der PM zu erwähnen, die den Eindruck erweckt, die PM ist von mir mitverfasst worden, ist eine Unmöglichkeit. Warum als URL meiner Firma www.gnupg.org (welches eine offizielle GNU site ist) angegeben ist und nicht die den Beteiligten bekannte URL www.g10code.com oder zumindest eine Mailadresse, ist mir vollkommen unverständlich. * Dem Leser wird der Eindruck vermittelt, es handelt sich um ein GNU Projekt: GnuPG, GnuPP, GNU Privacy Assistant, gdata, gpg, G-N-U, GNU GPL. Lediglich GnuPG ist ein GNU Projekt; diese Namen für eine noch unzulängliche Software zu benutzen leistet dem GNU Projekt einen Bärendienst Ich weiss nicht wer diese PM geschrieben hat, sie kann aber nicht allein durch das BMWi geschrieben worden sein, sondern beruht zumindest auf einem Entwurf einiger der beteiligten Firmen. Ich bitte deswegen zunächst um eine Stellungnahme. Tssss... Werner -- Werner Koch Omnis enim res, quae dando non deficit, dum habetur g10 Code GmbH et non datur, nondum habetur, quomodo habenda est. Privacy Solutions -- Augustinus From bernhard@intevation.de Tue Jun 19 10:37:01 2001 From: bernhard@intevation.de (Bernhard Reiter) Date: Tue Jun 19 09:37:01 2001 Subject: GnuPG Pressemitteilung In-Reply-To: <87ithtlyl3.fsf@alberti.gnupg.de>; from wk@gnupg.org on Tue, Jun 19, 2001 at 09:26:32AM +0200 References: <87ithtlyl3.fsf@alberti.gnupg.de> Message-ID: <20010619093545.C4447@intevation.de> --ftEhullJWpWg/VHq Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-1 Content-Disposition: inline Content-Transfer-Encoding: quoted-printable Hallo Werner, Die Intevation GmbH wurde erst nach Erscheinen der Pressemitteilung von dieser in Kenntnis gesetzt. :( Weiterhin teile ich Deine Bedenken. Gru=DF, Bernhard On Tue, Jun 19, 2001 at 09:26:32AM +0200, Werner Koch wrote: > Ich hatte Lutz zwar gestern schon eine Mail zum Thema Presseerkl=E4rung > gesendet ohne aber inhaltlich darauf einzugehen (ich war unterwegs und > konnte sie nicht lesen). Ich habe sie gestern abend gelesen und bin > *entsetzt*! > Ich weiss nicht wer diese PM geschrieben hat, sie kann aber nicht > allein durch das BMWi geschrieben worden sein, sondern beruht zumindest > auf einem Entwurf einiger der beteiligten Firmen. Ich bitte deswegen > zun=E4chst um eine Stellungnahme. --=20 Professional Service around Free Software (intevation.net) = =20 The FreeGIS Project (freegis.org) Association for a Free Informational Infrastructure (ffii.org) FSF Europe (fsfeurope.org) --ftEhullJWpWg/VHq Content-Type: application/pgp-signature Content-Disposition: inline -----BEGIN PGP SIGNATURE----- Version: GnuPG v1.0.4 (GNU/Linux) Comment: Weitere Infos: siehe http://www.gnupg.org iEYEARECAAYFAjsvANEACgkQh9ag3dpKERaSxgCgwEUeD4bs/M4r/N5Y//GWNx3r McMAnjH5VttqTbNAnHCAYZSk9hvz1gTJ =Ncly -----END PGP SIGNATURE----- --ftEhullJWpWg/VHq-- From lutz.zolondz@g-n-u.de Wed Jun 20 10:27:01 2001 From: lutz.zolondz@g-n-u.de (Lutz Zolondz) Date: Wed Jun 20 09:27:01 2001 Subject: GnuPG Pressemitteilung Message-ID: <01062009260600.03405@horst> Hallo, Werner Koch schrieb: > Ich hatte Lutz zwar gestern schon eine Mail zum Thema Presseerklärung > gesendet ohne aber inhaltlich darauf einzugehen (ich war unterwegs und > konnte sie nicht lesen). Ich habe sie gestern abend gelesen und bin > *entsetzt*! > > * Der Projektträger *GUUG* wird mit keinem Wort erwähnt. Dies ist ein Übertragungsfehler: In der gedruckten Version wird GUUG erwähnt. Allerdings finde ich es bezeichnend, daß sich gerade dieser Fehler eingeschlichen hat: Wenn dies ein Projekt der GUUG war, finde ich es merkwürdig, daß der Abschlußbericht bei mir (Peter) hängenblieb und daß die Projektleitung zum Schluß von Intevation im Auftrag von G-N-U durchgeführt wurde (wobei die Finanzierung wesentliche Teile meiner privaten Reserven aufgebraucht hat). Dein persönliches Engagement steht außer Frage, aber wo war GUUG während des Projekts? Was tut GUUG im Moment, um das Projekt auch in Zukunft weiterführen zu können? > * Das Projekt nennt sich ohne Absprache GnuPP. Du warst es, der die Bezeichnung "GnuPG-Projekt" für das Meta-Projekt abgelehnt hat, um es von "GnuPG" im Sinne eines echten GNU-Projekts abzugrenzen. "Freie Software und IT-Sicherheit" ist für Werbezwecke zu lang. Die Bezeichnung "GPA-Projekt" wurde von uns (G-N-U) abgelehnt. Schließlich stellte Thomas Koester (Intevation) auf der Projektliste den Vorschlag "GnuPP" zur Diskussion, der uns sehr gefiel und gegen den niemand Einwände erhoben hat. > * GEAM als wichtiger Teil wird nicht erwähnt. GEAM ist nicht wirklich ein Bestandteil des vom BMWi geförderten Projekts, in dem es um eine GUI und MUA-Plug-Ins - eben um Software für die Endanwender - ging. GEAM direkt neben der Endanwendersoftware, auf die es dem BMWi ankommt, zum Download anzubieten, ist nicht sonderlich sinnvoll, zumal für den Einsatz von GEAM in jedem Fall professioneller Support notwendig ist. > * Sylpheed wird ebenfalls nicht erwähnt. Auch Sylpheed ist eigentlich kein Gegenstand des vom BMWi geförderten Projekts, sondern eine Machbarkeitsstudie, die wir für die Präsentation im Februar durchgeführt haben. Seitdem zeigen die Reaktionen der Benutzer, daß Sylpheed in der Windows-Umgebung keine Akzeptanz findet, sondern die Leute eigentlich Plug-Ins für existierende MS-Windows-E-Mail-Programme haben wollen. > * Die angegebenen URLs zum Download der Software zeigen auf veraltete, > mit Sicherheitsproblemen behaftete und nicht funktionierende > Versionen. Die aktuellen Versionen befinden sich auf der CD. Bis jetzt sind wir noch nicht dazu gekommen, die Webseiten zu aktualisieren. Ich halte es übrigens weiterhin für eine gute Idee, die jeweils aktuelle Version auf dem FTP-Server durch einen Symlink zu kennzeichnen und von den Webseiten aus den Symlink anzulinken. > * Eine Firma G Data wird im Text prominent genannt als Anbieter eines > _kostenlosen_ Plugins für Outlook. Stimmt ja auch genau so. Und daneben steht, daß die Software demnächst unter LGPL veröffentlicht wird. Dazu wäre G Data lizenztechnisch _nicht_ verpflichtet, aber mit so einer Erklärung können sie jetzt kaum noch einen Rückzieher machen. Ich halte es für eine gute Sache, wenn jetzt eine Firma mehr ernsthaft damit anfängt, Freie Software zu schreiben. > Die angegebene URL verzweigt > offensichtlich direkt auf eine Werbeseite der Firma, auf der ich > nicht auf Anhieb etwas über das besagte Plugin finden konnte. > Vielmehr wird dort Werbung für offensichtlich proprietäre Software > gemacht. Die Seitengestaltung wird auch von uns kritisiert. Wir haben Thorsten Kraft (EDV-Leiter bei G DATA) gebeten, anstelle der Seite über G Data die über das Plug-In als Startseite zu nehmen, und die haben es sofort geändert. > * Ungefragt meine Firma als Projektpartner in einer Art und Weise am > Ende der PM zu erwähnen, die den Eindruck erweckt, die PM ist von > mir mitverfasst worden, ist eine Unmöglichkeit. Dieser Eindruck war nicht beabsichtigt. Beabsichtigt war, die am Projekt Beteiligten zu nennen. > Warum als URL > meiner Firma www.gnupg.org (welches eine offizielle GNU site ist) > angegeben ist und nicht die den Beteiligten bekannte URL > www.g10code.com oder zumindest eine Mailadresse, ist mir vollkommen > unverständlich. Bedauerlicher Fehler. www.g10code.com war mir (Lutz) nicht bekannt. > * Dem Leser wird der Eindruck vermittelt, es handelt sich um ein GNU > Projekt: GnuPG, GnuPP, GNU Privacy Assistant, gdata, gpg, G-N-U, GNU > GPL. Lediglich GnuPG ist ein GNU Projekt; diese Namen für eine noch > unzulängliche Software zu benutzen leistet dem GNU Projekt einen > Bärendienst Das sehen wir anders: - GPA ist bereits durch seine Versionsnummer eindeutig als "noch nicht fertig" erkennbar. - Das GNU-Projekt ist in der Öffentlichkeit viel zu wenig bekannt. Je öfter wir es erwähnen, desto eher hat es eine Chance, daß sich irgendwann mal die Leute auch daran erinnern, wenn sie ihre nächste "Linux-Distribution" kaufen. - Definitionsstreitigkeiten interessieren die Öffentlichkeit nicht. Natürlich können wir irgendwo zusätzlich erwähnen, daß GnuPG ein offizielles GNU-Projekt ist (und die anderen Teilprojekte dann naturgemäß nicht), aber meiner (Peter) Meinung nach erzeugt das vor allem Verwirrung. - Es wird gezeigt, daß die Freie-Software-Gemeinschaft in der Lage ist, in vorgegebener Zeit ein definiertes Ergebnis zu erzielen (mehr oder weniger). Auch das ist positiv für das GNU-Projekt. > Ich weiss nicht wer diese PM geschrieben hat, sie kann aber nicht > allein durch das BMWi geschrieben worden sein, sondern beruht zumindest > auf einem Entwurf einiger der beteiligten Firmen. Ich bitte deswegen > zunächst um eine Stellungnahme. Das BMWi hat eine Anfrage an die G-N-U GmbH (de facto: Soquat an Zolondz) gerichtet. Auf meinen (Lutz) Vorschlag wurde der Auftrag von Linuxland abgewickelt. Lutz Zolondz ist für den Inhalt verantwortlich. Das BMWi (Soquat) erwartet zielgerichtete und ergebnisorientierte Abwicklung, keine wochenlangen Diskussionen über die Formulierung eines Satzes, der den Ausdruck "GNU" enthält. Entweder wir versuchen, den politischen Einfluß, den wir zur Zeit noch haben, zu nutzen, oder wir lassen es sein und überlassen TeleTrusT das Feld! (Es gab bereits eine Beschwerde von R. Roy (MS Deutschland) gegenüber Soquat bzgl. der Feststellung, daß nur mit quelloffener Software echte Sicherheit zu erreichen ist. Die schlafen nicht und können verflixt viel bewirken!) Lutz und Peter From bernhard@intevation.de Wed Jun 20 11:11:02 2001 From: bernhard@intevation.de (Bernhard Reiter) Date: Wed Jun 20 10:11:02 2001 Subject: GnuPG Pressemitteilung In-Reply-To: <01062009260600.03405@horst>; from lutz.zolondz@g-n-u.de on Wed, Jun 20, 2001 at 09:26:06AM +0200 References: <01062009260600.03405@horst> Message-ID: <20010620100904.A23421@intevation.de> --ikeVEW9yuYc//A+q Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-1 Content-Disposition: inline Content-Transfer-Encoding: quoted-printable Hallo Lutz und Peter, On Wed, Jun 20, 2001 at 09:26:06AM +0200, Lutz Zolondz wrote: > Werner Koch schrieb: > Allerdings finde ich es bezeichnend, da=DF sich gerade dieser Fehler > eingeschlichen hat: Wenn dies ein Projekt der GUUG war, finde ich es > merkw=FCrdig, da=DF der Abschlu=DFbericht bei mir (Peter) h=E4ngenblieb u= nd > da=DF die Projektleitung zum Schlu=DF von Intevation im Auftrag von > G-N-U durchgef=FChrt wurde (wobei die Finanzierung wesentliche Teile > meiner privaten Reserven aufgebraucht hat). Die GUUG ist zu kritisieren, aber das bedeutet nicht, dass sie sowohl offiziell wie inoffiziell von der Kommunikation ausgeschlossen werden durfte. > > * Das Projekt nennt sich ohne Absprache GnuPP. > Du warst es, der die Bezeichnung "GnuPG-Projekt" f=FCr das > Meta-Projekt abgelehnt hat,=20 Das ist nicht korrekt, ich habe das auch immer aus verschiedenen Gr=FCnden f=FCr keine gute Idee gehalten. > Schlie=DFlich stellte Thomas Koester (Intevation) > auf der Projektliste den Vorschlag "GnuPP" zur Diskussion, der uns sehr= =20 > gefiel und gegen den niemand Einw=E4nde erhoben hat. Auch der Vorschlag gef=E4llt mir und Intevation nicht,=20 was ich auch ge=E4ussert habe. Dieser Kritikpunkt bezieht sich aber auf die Art, wie dies Entschieden wurde und ich schliesse mich der Kritik voll an. > > * GEAM als wichtiger Teil wird nicht erw=E4hnt. >=20 > GEAM ist nicht wirklich ein Bestandteil des vom BMWi gef=F6rderten > Projekts, in dem es um eine GUI und MUA-Plug-Ins - eben um > Software f=FCr die Endanwender - ging.=20 GEAM ist f=FCr den Endanwender (z.B: Unternehmen) interessant. Teil eines vern=FCnftigen Meta-Projektes w=E4res es auch jeden Fall. > > * Sylpheed wird ebenfalls nicht erw=E4hnt. >=20 > Auch Sylpheed ist eigentlich kein Gegenstand des vom BMWi > gef=F6rderten Projekts, sondern eine Machbarkeitsstudie, die wir f=FCr > die Pr=E4sentation im Februar durchgef=FChrt haben. Seitdem zeigen die > Reaktionen der Benutzer, da=DF Sylpheed in der Windows-Umgebung keine > Akzeptanz findet, sondern die Leute eigentlich Plug-Ins f=FCr > existierende MS-Windows-E-Mail-Programme haben wollen. :) Das ist ein Scherz, oder? Ich habe nichts dagegen Sylpheed nicht zu erw=E4hnen, aber die nicht vorhandene Akzeptanz kommt wohl daher,=20 weil er noch nicht anst=E4ndig aufbereitet worden ist. > > * Die angegebenen URLs zum Download der Software zeigen auf veraltete, > > mit Sicherheitsproblemen behaftete und nicht funktionierende > > Versionen. >=20 > Die aktuellen Versionen befinden sich auf der CD. Bis jetzt sind wir > noch nicht dazu gekommen, die Webseiten zu aktualisieren. Das mit den Webseiten ist sehr schwach, wie mehrmals bem=E4ngelt. Die Qualit=E4tskontrolle der Versionen auf der CD fand ausschliesslich durch G-N-U statt. Ich kann nichts dar=FCber sagen. > Ich halte es =FCbrigens weiterhin f=FCr eine gute Idee, die jeweils > aktuelle Version auf dem FTP-Server durch einen Symlink zu > kennzeichnen und von den Webseiten aus den Symlink anzulinken. Stiftet mehr Verwirrung. > > * Ungefragt meine Firma als Projektpartner in einer Art und Weise am > > Ende der PM zu erw=E4hnen, die den Eindruck erweckt, die PM ist von > > mir mitverfasst worden, ist eine Unm=F6glichkeit. >=20 > Dieser Eindruck war nicht beabsichtigt. Beabsichtigt war, die am > Projekt Beteiligten zu nennen. Intevation ist anscheinend seit 4 Monaten nicht mehr am Projekt beteiligt, sonst w=FCrden wir ja wissen, was vorgeht. Wissen wir aber nich= t. > > * Dem Leser wird der Eindruck vermittelt, es handelt sich um ein GNU > > Projekt: GnuPG, GnuPP, GNU Privacy Assistant, gdata, gpg, G-N-U, GNU > > GPL. Lediglich GnuPG ist ein GNU Projekt; diese Namen f=FCr eine noch > > unzul=E4ngliche Software zu benutzen leistet dem GNU Projekt einen > > B=E4rendienst >=20 > Das sehen wir anders: > - GPA ist bereits durch seine Versionsnummer eindeutig als "noch > nicht fertig" erkennbar. Das sollte deutlich angezeigt werden. > - Das GNU-Projekt ist in der =D6ffentlichkeit viel zu wenig bekannt. > Je =F6fter wir es erw=E4hnen, desto eher hat es eine Chance, da=DF > sich irgendwann mal die Leute auch daran erinnern, wenn sie ihre > n=E4chste "Linux-Distribution" kaufen. Ich denke, da ist was dran, allerdings muss GNU im richtigen Zusammenhang genannt werden. > - Definitionsstreitigkeiten interessieren die =D6ffentlichkeit > nicht. Nat=FCrlich k=F6nnen wir irgendwo zus=E4tzlich erw=E4hnen, da= =DF > GnuPG ein offizielles GNU-Projekt ist (und die anderen > Teilprojekte dann naturgem=E4=DF nicht), aber meiner (Peter) Meinung > nach erzeugt das vor allem Verwirrung. Besser w=E4re es ein richtiges Meta-Projekt aufzusetzen und es zu einem GNU-Projekt zu machen. Oder klar so sagen, dass es kein offizielles GNU-Projekt ist. Es mag f=FCr viele nicht interessant sein, aber f=FCr die wichtigste Zielgruppe: kompetente Hacker, schon. > - Es wird gezeigt, da=DF die Freie-Software-Gemeinschaft in der Lage > ist, in vorgegebener Zeit ein definiertes Ergebnis zu erzielen > (mehr oder weniger). Auch das ist positiv f=FCr das GNU-Projekt. Wenn G-N-U die bisherige Informationspolitik beibeh=E4lt und es nicht schafft das Projekt zu einem offenen Freien Software-Projekt zu machen, dann sehe ich den Erfolg stark gef=E4hrdet. Bisher kann ich den Kurswechsel nicht erkennen. > > Ich weiss nicht wer diese PM geschrieben hat,=20 > Das BMWi hat eine Anfrage an die G-N-U GmbH (de facto: Soquat an > Zolondz) gerichtet. Auf meinen (Lutz) Vorschlag wurde der Auftrag > von Linuxland abgewickelt. Lutz Zolondz ist f=FCr den Inhalt > verantwortlich. Das BMWi (Soquat) erwartet zielgerichtete und > ergebnisorientierte Abwicklung, keine wochenlangen Diskussionen =FCber > die Formulierung eines Satzes, der den Ausdruck "GNU" enth=E4lt. Die zielgerichtete Entwicklung sollte da sein,=20 aber das bedeutet nicht an den Partnern vorbeizuarbeiten.=20 Das ist in allen Gesch=E4ftsbeziehungen ein faux pas. > Entweder wir versuchen, den politischen Einflu=DF, den wir zur Zeit > noch haben, zu nutzen, oder wir lassen es sein und =FCberlassen > TeleTrusT das Feld!=20 Dann legt ein Konzept vor und holt das Partner-Wissen rein. > Lutz und Peter Bernhard --=20 Professional Service around Free Software (intevation.net) = =20 The FreeGIS Project (freegis.org) Association for a Free Informational Infrastructure (ffii.org) FSF Europe (fsfeurope.org) --ikeVEW9yuYc//A+q Content-Type: application/pgp-signature Content-Disposition: inline -----BEGIN PGP SIGNATURE----- Version: GnuPG v1.0.6 (GNU/Linux) Comment: Weitere Infos: siehe http://www.gnupg.org iEYEARECAAYFAjswWiAACgkQh9ag3dpKERaGqQCfbL1N5HXVGal2eS2SXJaNOyr9 fzkAni2JPDhw6arH+TlNUye/tahTekys =AD+C -----END PGP SIGNATURE----- --ikeVEW9yuYc//A+q-- From wk@gnupg.org Wed Jun 20 12:18:01 2001 From: wk@gnupg.org (Werner Koch) Date: Wed Jun 20 11:18:01 2001 Subject: GnuPG Pressemitteilung In-Reply-To: <01062009260600.03405@horst> (Lutz Zolondz's message of "Wed, 20 Jun 2001 09:26:06 +0200") References: <01062009260600.03405@horst> Message-ID: <87ae33h5sv.fsf@alberti.gnupg.de> --==-=-= Content-Type: multipart/mixed; boundary="=-=-=" --=-=-= Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-1 Content-Transfer-Encoding: quoted-printable || On Wed, 20 Jun 2001 09:26:06 +0200 || Lutz Zolondz wrote:=20 [und wohl auch Peter Gerwinski] lz> Dies ist ein =DCbertragungsfehler: In der gedruckten Version wird GUUG lz> erw=E4hnt. Ah ja. Und wo ist diese Version? Wieso bekommt die GUUG bzw. ich, als der hierf=FCr Zust=E4ndige, sie nicht vorher zu sehen? lz> Allerdings finde ich es bezeichnend, da=DF sich gerade dieser Fehler lz> eingeschlichen hat: Wenn dies ein Projekt der GUUG war, finde ich es lz> merkw=FCrdig, da=DF der Abschlu=DFbericht bei mir (Peter) h=E4ngenblie= b und Moment! Du hast gesagt, das Du an dem Bericht arbeiten wirst - darunter verstehe ich aber nicht, ihn dann undiskutiert und klammheimlich zu ver=F6ffentlichen. Deine Firma ist von uns beauftragt worden an diesem Projekt zu arbeiten und wenn ich mich recht erinnere war Dir damals sehr daran gelegen. lz> Dein pers=F6nliches Engagement steht au=DFer Frage, aber wo war GUUG lz> w=E4hrend des Projekts? Was tut GUUG im Moment, um das Projekt auch in lz> Zukunft weiterf=FChren zu k=F6nnen? Die GUUG hat doch wohl Deine Rechnungen bezahlt. Deine Frage, was sie momentan macht, um das Projekt fortzuf=FChren, finde ich schon etwas seltsam angesichts Deiner =C4=FC=DFerung, das Du die GUUG bei einer zweiten Phase des Projekts auf alle F=E4lle drau=DFen haben willst. lz> Du warst es, der die Bezeichnung "GnuPG-Projekt" f=FCr das lz> Meta-Projekt abgelehnt hat, um es von "GnuPG" im Sinne eines echten Und deswegen haben wir es in Berlin und auf dem FTP Server unter Freie Software und IT Sicherheit (FRUIS) laufen. Der Name "GnuPP" ist am 12. M=E4rz von Thomas Koester mit verschieden Bedeutungen vorgeschlagen worden und von Dir dann sofort aufgeriffen worden: Bevor uns in letzter Minute noch jemand zuvorkommt, reserviere ich uns schon mal gnupp.{de,com.org}. In diesem Sinne: Willkommen im GnuPP (GNU Privacy Project) bzw. im GnuPP-Projekt (GNU Privacy Protection)! Es hat _keine_ weitere Diskussion zu diesem Thema gegeben, insbesondere war diese Domain Beantragung m.E. etwas voreilig. Zwischen den beiden Mails lagen gerade mal 3,5 Stunden ohne jede Abstimmung mit dem Projekttr=E4ger oder den anderen Beteiligten. Ich habe eher zuf=E4llig erfahren, da=DF die Webseiten jetzt woanders liegen; bzw. eine 2. Version davon. Hier hat jeder Zugriff auf das CVS mit den Webseiten und ich halte es f=FCr eine sehr schlechte Strategie das nicht zu benutzen. lz> GNU-Projekts abzugrenzen. "Freie Software und IT-Sicherheit" ist f=FCr lz> Werbezwecke zu lang. Die Bezeichnung "GPA-Projekt" wurde von uns lz> (G-N-U) abgelehnt. Schlie=DFlich stellte Thomas Koester (Intevation) lz> auf der Projektliste den Vorschlag "GnuPP" zur Diskussion, der uns seh= r=20 lz> gefiel und gegen den niemand Einw=E4nde erhoben hat. Sch=F6n das es Euch (G-N-U) gefiel - ihr seit aber nicht allein. lz> GEAM ist nicht wirklich ein Bestandteil des vom BMWi gef=F6rderten lz> Projekts, in dem es um eine GUI und MUA-Plug-Ins - eben um Auf den Webseiten wird das Ding gepriesen und die Pr=E4sentation in Berlin w=E4re voll in die Hose gegangen, wenn wir GEAM nicht gehabt h=E4tten. Soquat hat das als Anlass genommen von einem Erfolg des Projekts zu sprechen. Wenn ich mir die eingereichten Rechnungen ansehe, finde ich da mehrere Posten zu GEAM (meine Firma und OpenIT). lz> anzubieten, ist nicht sonderlich sinnvoll, zumal f=FCr den Einsatz lz> von GEAM in jedem Fall professioneller Support notwendig ist. Das sollte man mal dem Anwender =FCberlassen.=20=20 BTW, wir haben viele Anfragen zu GEAM bekommen und konnten nur ausweichend antworten (es gab nur eine CVS Version), ich habe das Ding deswegen jetzt auch als tarball ver=F6ffentlicht. Besser ich mache das, als das irgend jemand sonst sich die CVS Version nimmt und ein richtiges Release macht. Ich habe auch seit Wochen nicht sehen k=F6nnen ob Anfragen zu diesem Thema beantwortet wurden (die Anfrage sehe ich, erwarte aber das ich auch eine Bcc erhalte) lz> Auch Sylpheed ist eigentlich kein Gegenstand des vom BMWi lz> gef=F6rderten Projekts, sondern eine Machbarkeitsstudie, die wir f=FCr Mit dem Unterschied, das Sylpheed neben Mutt einer der wenigen MUAs ist, der funktionierenden GnuPG Support hat. Das als Machbarkeitsstudie zu verkaufen ist nicht besonders nett gegen=FCber den Duzenden von Entwicklern. Ausserdem ist diese Entwicklung aus sicherheitstechnischen Gr=FCnden sehr zu begr=FC=DFen - Verschl=FCsselung unter Outlook etc. einzusetzen ist wie eine 20m hohe Burgmauer die aber nur die eine H=E4lfte der Burg umgibt. Auch hat sich das BMWi an der Entwicklung beteiligt. Das Sylpheed eine wesentlich brauchbarere Software als GPA ist, mu=DF ich ja wohl nicht besonders erw=E4hnen. lz> Reaktionen der Benutzer, da=DF Sylpheed in der Windows-Umgebung keine lz> Akzeptanz findet, sondern die Leute eigentlich Plug-Ins f=FCr Wo zeigt sich das? Die eingehenden Testberichte handeln zu 80% von unbenutzbarem GPA. Es ist bekannt, da=DF die Windowsversion von Sylpheed noch Fehler hat - wir arbeiten jedoch an einer Reintegration mit dem normalen Sourcetree und dies auch zu 98% geschafft haben (ohne jegliche F=F6rderung). lz> Die aktuellen Versionen befinden sich auf der CD. Bis jetzt sind wir lz> noch nicht dazu gekommen, die Webseiten zu aktualisieren. Das stimmt nicht. Ihr habt diese CD oder was auch immer im Stillen vorbereitet und es bedurfte erst einer explizieten Nachfrage meinerseits um dies zu erfahren. Wenn man eine aktuelle Version macht, nimmt man diese aus dem CVS und nicht aus seinem eigenen veralteten Tree. Bei G-N-U ist offensichtlich niemand in der Lage der Entwicklung zu folgen; oder wie soll ich die Bemerkung verstanden wissen, "ich habe zwar eine Account auf dem neuen Server, konnte aber das CVS nicht finden". Hunderte andere Programmierer hatten da kein Problem mit. lz> Ich halte es =FCbrigens weiterhin f=FCr eine gute Idee, die jeweils lz> aktuelle Version auf dem FTP-Server durch einen Symlink zu lz> kennzeichnen und von den Webseiten aus den Symlink anzulinken. Das ist immer noch eine schlechte Idee. Dadurch w=FCrde jede Version den gleichen Namen haben und es wird noch schwerer Testberichte zu interpretieren. lz> Stimmt ja auch genau so. Und daneben steht, da=DF die Software lz> demn=E4chst unter LGPL ver=F6ffentlicht wird. Dazu w=E4re G Data Versprochen, tja.. Ich habe diese Software noch immer nicht gesehen. Wo ist sie denn? Und _kostenlos_ bedeutet ja nicht da=DF es auch _Freie Software_ ist. Aber wem sag ich das. lz> Ich halte es f=FCr eine gute Sache, wenn jetzt eine Firma mehr lz> ernsthaft damit anf=E4ngt, Freie Software zu schreiben. Ja, wo denn? lz> Die Seitengestaltung wird auch von uns kritisiert. Wir haben lz> Thorsten Kraft (EDV-Leiter bei G DATA) gebeten, anstelle der Seite Den ich letztes Jahr mehrfach angeschrieben habe um das Design abzuklaren, der es aber nicht f=FCr n=F6tig h=E4lt auch nur eine Antwort zu schicken. Diese Firma hat die PM genutzt um Werbung f=FCr ihre propriet=E4re Software zu machen. lz> Bedauerlicher Fehler. www.g10code.com war mir (Lutz) nicht bekannt. Da kann man doch wohl nachfragen. Ich bin seit 3 Wochen oder so aus dem Urlaub zur=FCck und nie l=E4nger als 24 Stunden von meiner Mail weg gewesen. Ja, ja, ich lese Mail auch am heiligen Sonntag obwohl ich das eigentlich nicht tun sollte. lz> - GPA ist bereits durch seine Versionsnummer eindeutig als "noch lz> nicht fertig" erkennbar. Unsinn. Eine Versionsnummer sagt bei Freier Software nicht viel aus. Siehe gettext 0.10.35, siehe GEAM 0.8 was seit langem im Einsatz ist und von Euch beworben wird. lz> - Das GNU-Projekt ist in der =D6ffentlichkeit viel zu wenig bekannt. lz> Je =F6fter wir es erw=E4hnen, desto eher hat es eine Chance, da=DF Das GNU Projekt in einen Zusammenhang mit propriet=E4rer Software (G-Data) zu bringen ist kontraproduktiv. Das sollte Peter als Head Of Office der FSFE klar sein. lz> - Definitionsstreitigkeiten interessieren die =D6ffentlichkeit lz> nicht. Nat=FCrlich k=F6nnen wir irgendwo zus=E4tzlich erw=E4hnen, = da=DF Richtige Benenungen sind aber nunmal wichtig. Siehe GNU/Linux. lz> GnuPG ein offizielles GNU-Projekt ist (und die anderen Das habe ich damit nicht ausdr=FCcken wollen, vielmehr wollte ich klarstellen, das FRUIS in der N=E4he des GNU Projekts angesiedelt ist. lz> - Es wird gezeigt, da=DF die Freie-Software-Gemeinschaft in der Lage lz> ist, in vorgegebener Zeit ein definiertes Ergebnis zu erzielen lz> (mehr oder weniger). Auch das ist positiv f=FCr das GNU-Projekt. Hmmm. Durch Interpretation kann man vieles ins richtige Licht r=FCcken. Ich mu=DF mich doch stark fragen was ein "definiertes Ergebniss" ist - ist es nicht vielmehr so, da=DF wir das durch Neuinterpretation etwas angepasst haben? Die Qualit=E4t einiger der Komponenten wirft wohl doch einen Schatten auf das GNU Projekt. lz> Das BMWi hat eine Anfrage an die G-N-U GmbH (de facto: Soquat an lz> Zolondz) gerichtet. Auf meinen (Lutz) Vorschlag wurde der Auftrag lz> von Linuxland abgewickelt. Lutz Zolondz ist f=FCr den Inhalt Welcher Auftrag? Der Abschlussbericht den ich nur auf Nachfrage erhalten habe? Die Pressemitteilung? Offensichtlich wurde hier beides im Stillen von Linuxland und G-N-U gemacht. lz> verantwortlich. Das BMWi (Soquat) erwartet zielgerichtete und lz> ergebnisorientierte Abwicklung, keine wochenlangen Diskussionen =FCber lz> die Formulierung eines Satzes, der den Ausdruck "GNU" enth=E4lt. Wie soll ich das denn verstehen? Ich glaube auch nicht das das BMWi eine "ergebnissorientierte Abwicklung" erwartet (was immer das sein soll), sondern ein "positives und verwertbares Ergebniss" lz> Entweder wir versuchen, den politischen Einflu=DF, den wir zur Zeit lz> noch haben, zu nutzen, oder wir lassen es sein und =FCberlassen lz> TeleTrusT das Feld! (Es gab bereits eine Beschwerde von R. Roy Was soll das? Ich bin davon =FCberzeugt das Freie Software auch im Wettbewerb mit proprietarer Software bestehen kann. Es wird sich doch herausstellen wer das bessere Produkt hat. Ich kann mich des Gef=FChls nicht erwehren, da=DF Ihr die Prinzipien der Entwicklung Freier Software nicht vollst=E4ndig verstanden habt. Wie sonst sind die ganzen Heimlichkeiten (erstes GPA Projekt, keine CVS commits GPA bevor Bernhard Herzog es =FCbernahm, Berichte und Kommunikation ohne zumindest die Projektteilnehmer zu unterrichten) zu verstehen. Da sollte sich schleunigst etwas =E4ndern. Ciao, Werner p.s. Euch ist klar, das projekt@gnupg.de =F6ffentlich archiviert ist. =2D-=20 Werner Koch Omnis enim res, quae dando non deficit, dum habetur g10 Code GmbH et non datur, nondum habetur, quomodo habenda est. Privacy Solutions -- Augustinus --=-=-=-- --==-=-= Content-Type: application/pgp-signature -----BEGIN PGP MESSAGE----- Version: GnuPG v1.0.6 (GNU/Linux) Comment: Processed by Mailcrypt 3.5.6 and Gnu Privacy Guard iD8DBQE7MGlkbH7huGIcwBMRAlkhAJ0bh7zHhrKg7+DH2lAqUlzXAq1fMwCcCmw6 cbIK2+6NB4pwYCHvhNK3ar4= =U8dv -----END PGP MESSAGE----- --==-=-=-- From bernhard@intevation.de Wed Jun 20 15:21:01 2001 From: bernhard@intevation.de (Bernhard Reiter) Date: Wed Jun 20 14:21:01 2001 Subject: GnuPG Pressemitteilung In-Reply-To: <87ae33h5sv.fsf@alberti.gnupg.de>; from wk@gnupg.org on Wed, Jun 20, 2001 at 11:14:08AM +0200 References: <01062009260600.03405@horst> <87ae33h5sv.fsf@alberti.gnupg.de> Message-ID: <20010620141946.J23421@intevation.de> --I/5syFLg1Ed7r+1G Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-1 Content-Disposition: inline Content-Transfer-Encoding: quoted-printable On Wed, Jun 20, 2001 at 11:14:08AM +0200, Werner Koch wrote: > || On Wed, 20 Jun 2001 09:26:06 +0200 > || Lutz Zolondz wrote:=20 > [und wohl auch Peter Gerwinski] > Mit dem Unterschied, das Sylpheed neben Mutt einer der wenigen MUAs > ist, der funktionierenden GnuPG Support hat. Das als > Machbarkeitsstudie zu verkaufen ist nicht besonders nett gegen=FCber den > Duzenden von Entwicklern. =20 Es ist aber eine Machbarkeitsstudie. Verschwiegen sollte sie trotzdem nicht werden. > lz> Das BMWi hat eine Anfrage an die G-N-U GmbH (de facto: Soquat an > lz> Zolondz) gerichtet. Auf meinen (Lutz) Vorschlag wurde der Auftrag > lz> von Linuxland abgewickelt. Lutz Zolondz ist f=FCr den Inhalt >=20 > Welcher Auftrag? =20 Ich denke es geht um die Demo-CD und eine Vorf=FChrung. > Der Abschlussbericht den ich nur auf Nachfrage > erhalten habe? Die Pressemitteilung? Offensichtlich wurde hier > beides im Stillen von Linuxland und G-N-U gemacht. LinuxLand (Hans-J=F6rg) hat Intevation mehrmals kurz informiert,=20 dass Demo-CD und Vorf=FChrung prinzipiell vom BMWi angefragt worden sind. Von G-N-U habe ich jedoch nichts geh=F6rt. Rein kommunikationstechnisch bin ich sicher, dass das BMWi davon ausgeht, dass bei "uns" intern die Kommunikation funktioniert. Intevation ist davon ausgegangen, dass sie von G-N-U informiert wird, falls konkret etwas vorliegt da wir bisher die Strategie in den letzten Monaten der 1. Phase bestimmt haben. Das war nicht der Fall, die Projektleitung ist offiziell an G-N-U zur=FCckgegangen. Die hier vorgetragenen Einzelkritiken waren G-N-U schon seit l=E4ngerem von unserer Seite her bekannt. > Euch ist klar, das projekt@gnupg.de =F6ffentlich archiviert ist. Ja. :) Die Frage ist, wie machen wir konstruktiv weiter? Ich erwarte die Vorschl=E4ge in intimer Runde per Mail zwischen mir (Intevation), Werner (g10code) und einem Vertreter von G-N-U der zust=E4ndig f=FCr das Projekt und die damit verbundenen strategischen Entscheidungen ist (Lutz oder Peter). Bernhard --=20 Professional Service around Free Software (intevation.net) = =20 The FreeGIS Project (freegis.org) Association for a Free Informational Infrastructure (ffii.org) FSF Europe (fsfeurope.org) --I/5syFLg1Ed7r+1G Content-Type: application/pgp-signature Content-Disposition: inline -----BEGIN PGP SIGNATURE----- Version: GnuPG v1.0.6 (GNU/Linux) Comment: Weitere Infos: siehe http://www.gnupg.org iEYEARECAAYFAjswlOIACgkQh9ag3dpKERb32gCeJ+DaeHn8kBk0SzzcxHu40pI5 bAsAnjRRaxYu9X+z7SPGFjYtav4bpLsJ =J82a -----END PGP SIGNATURE----- --I/5syFLg1Ed7r+1G-- From tkoester@intevation.de Wed Jun 20 16:17:02 2001 From: tkoester@intevation.de (Thomas Koester) Date: Wed Jun 20 15:17:02 2001 Subject: GnuPG Pressemitteilung In-Reply-To: <87ae33h5sv.fsf@alberti.gnupg.de>; from wk@gnupg.org on Wed, Jun 20, 2001 at 11:14:08AM +0200 References: <01062009260600.03405@horst> <87ae33h5sv.fsf@alberti.gnupg.de> Message-ID: <20010620151552.A24660@intevation.de> --vkogqOf2sHV7VnPd Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-1 Content-Disposition: inline Content-Transfer-Encoding: quoted-printable Hallo! On Wed, Jun 20, 2001 at 11:14:08AM +0200, Werner Koch wrote: > lz> Du warst es, der die Bezeichnung "GnuPG-Projekt" f=FCr das > lz> Meta-Projekt abgelehnt hat, um es von "GnuPG" im Sinne eines echten >=20 > Und deswegen haben wir es in Berlin und auf dem FTP Server unter > Freie Software und IT Sicherheit (FRUIS) laufen. Der Name "GnuPP" ist am > 12. M=E4rz von Thomas Koester mit verschieden Bedeutungen vorgeschlagen > worden und von Dir dann sofort aufgeriffen worden: >=20 > Es hat _keine_ weitere Diskussion zu diesem Thema gegeben, War das vielleicht das Problem? Das Projekt wurde auch schon auf der CeBit als "Gnu Privacy Project" vorgestellt. Spaetestens dort haette man die Notbremse ziehen koennen, wenn der Name GnuPP auf so viel Ablehung stoesst. Die einzige Reaktion, die bis zu mir vorgedrungen ist, war die von Peter, deshalb ging ich davon aus, dass dies ausserhalb der Mailingliste besprochen wurde. Ich finde den Namen "Gnu Privacy Project" ebenso passend oder unpassend wie "Gnu Privacy Assistant". Wurde da auch diskutiert, ob GPA das Gnu im Namen tragen darf? GnuPG ist nun einmal die Zentrale der Komponenten von {Fruis,GnuPP}. Wenn jemand Erweiterungen fuer eine GNU-Software schreibt, ist diese Gesamtheit dann nicht mehr GNU? Wenn GPA/WinPT/GEAM/... auch mit anderer Verschluesselungssoftware einsetzbar waere, nur dann wuerde ich dem zustimmen. > insbesondere war diese Domain Beantragung m.E. etwas voreilig. > Zwischen den beiden Mails lagen gerade mal 3,5 Stunden ohne jede > Abstimmung mit dem Projekttr=E4ger oder den anderen Beteiligten. Da kommt es darauf an, wer dafuer zahlt. Sind die Domains auf irgendeiner Rechnung aufgetaucht? Thomas Koester --=20 Email: tkoester@intevation.de http://intevation.de/~tkoester/ --vkogqOf2sHV7VnPd Content-Type: application/pgp-signature Content-Disposition: inline -----BEGIN PGP SIGNATURE----- Version: GnuPG v1.0.6 (GNU/Linux) Comment: For info see http://www.gnupg.org iEYEARECAAYFAjswoggACgkQEhVcbIvSEuZOxACbBw1mg1mt/u5ZujkNWovdI8kE +9QAoKlQKYsmPxUBKzKQLi+NL3b+plWr =VkoJ -----END PGP SIGNATURE----- --vkogqOf2sHV7VnPd-- From bernhard@intevation.de Wed Jun 20 17:06:01 2001 From: bernhard@intevation.de (Bernhard Reiter) Date: Wed Jun 20 16:06:01 2001 Subject: GnuPG Pressemitteilung In-Reply-To: <20010620151552.A24660@intevation.de>; from tkoester@intevation.de on Wed, Jun 20, 2001 at 03:15:52PM +0200 References: <01062009260600.03405@horst> <87ae33h5sv.fsf@alberti.gnupg.de> <20010620151552.A24660@intevation.de> Message-ID: <20010620160440.T23421@intevation.de> --su+CkryO4QJrkqP3 Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-1 Content-Disposition: inline Content-Transfer-Encoding: quoted-printable On Wed, Jun 20, 2001 at 03:15:52PM +0200, Thomas Koester wrote: > On Wed, Jun 20, 2001 at 11:14:08AM +0200, Werner Koch wrote: > > Es hat _keine_ weitere Diskussion zu diesem Thema gegeben, > War das vielleicht das Problem? Nein. Von mir wurde auch gesagt, dass "gnupp" nicht gut ist. > Das Projekt wurde auch schon auf der CeBit als "Gnu Privacy Project" > vorgestellt.=20 Wo? Das ist mir neu. > Ich finde den Namen "Gnu Privacy Project" ebenso passend oder > unpassend wie "Gnu Privacy Assistant". Wurde da auch diskutiert, ob > GPA das Gnu im Namen tragen darf? Es tr=E4gt es nicht in der Abk=FCrzung. > > insbesondere war diese Domain Beantragung m.E. etwas voreilig. > > Zwischen den beiden Mails lagen gerade mal 3,5 Stunden ohne jede > > Abstimmung mit dem Projekttr=E4ger oder den anderen Beteiligten. >=20 > Da kommt es darauf an, wer dafuer zahlt.=20 Selbstverst=E4ndlich kann G-N-U alle Dom=E4nen der Welt, welche frei sind reservieren lassen, trotzdem war die Entscheidung f=FCr den Namen nicht kla= r. Bernhard --=20 Professional Service around Free Software (intevation.net) = =20 The FreeGIS Project (freegis.org) Association for a Free Informational Infrastructure (ffii.org) FSF Europe (fsfeurope.org) --su+CkryO4QJrkqP3 Content-Type: application/pgp-signature Content-Disposition: inline -----BEGIN PGP SIGNATURE----- Version: GnuPG v1.0.6 (GNU/Linux) Comment: Weitere Infos: siehe http://www.gnupg.org iEYEARECAAYFAjswrXgACgkQh9ag3dpKERbHgACfT/zadeXGbyZHnXK0cRcRd+qM WgkAoIbC9aTkvPhivFogHV/TzoAHnxW3 =0ZaP -----END PGP SIGNATURE----- --su+CkryO4QJrkqP3-- From werner.koch@guug.de Wed Jun 20 17:22:01 2001 From: werner.koch@guug.de (Werner Koch) Date: Wed Jun 20 16:22:01 2001 Subject: GnuPG Pressemitteilung In-Reply-To: <20010620151552.A24660@intevation.de> (Thomas Koester's message of "Wed, 20 Jun 2001 15:15:52 +0200") References: <01062009260600.03405@horst> <87ae33h5sv.fsf@alberti.gnupg.de> <20010620151552.A24660@intevation.de> Message-ID: <873d8vfe45.fsf@alberti.gnupg.de> || On Wed, 20 Jun 2001 15:15:52 +0200 || Thomas Koester wrote: tk> Das Projekt wurde auch schon auf der CeBit als "Gnu Privacy Project" tk> vorgestellt. Spaetestens dort haette man die Notbremse ziehen Von der Organisation für die CeBIT habe ich auch nichts mitbekommen. tk> Da kommt es darauf an, wer dafuer zahlt. Sind die Domains auf tk> irgendeiner Rechnung aufgetaucht? Es geht nicht um die Kosten der DNS Einträge, sondern um die Art und Weise wie es plötzlich umbenannt wurde und 2 verschiedene Versionen der Webseiten vorhanden sind. Ciao, Werner -- Werner Koch Omnis enim res, quae dando non deficit, dum habetur g10 Code GmbH et non datur, nondum habetur, quomodo habenda est. Privacy Solutions -- Augustinus From wk@gnupg.org Wed Jun 20 18:06:02 2001 From: wk@gnupg.org (Werner Koch) Date: Wed Jun 20 17:06:02 2001 Subject: Installation von GnuPG in Verbindung mit WinPT In-Reply-To: <0106201646440E.03405@horst> (Lutz Zolondz's message of "Wed, 20 Jun 2001 16:46:44 +0200") References: <0106201646440E.03405@horst> Message-ID: <87lmmndwj8.fsf@alberti.gnupg.de> Hi! || On Wed, 20 Jun 2001 16:46:44 +0200 || Lutz Zolondz wrote: [schreibt auf einen testbericht bezogen] lz> Es ist im Gegenteil sehr ratsam, die Version 1.0.6 von GnuPG zu verwenden, da lz> sie ein Sicherheitsrisiko beseitigt. Unter Windows beseitigt sie kein Sicherheitsrisiko. Und die GNU Version von GPA ist ja schon lange verfügbar. 1.0.6 für Windows hat aber auch einen möglichen Bufferoverflow; bin mir nicht sicher ob er ausnutzbar ist - im CVS habe ich das zwischenzeitlich schon geändert. Deswegen meine dringende Bitte: Es muss *mir* möglich sein, eine neue Version für Windows herauszubringen ohne mich stundenlang in einen Installer einzuarbeiten. Auch muss diese Packaging Software unter GNU/Linux laufen da ich ansonsten nicht sich sein kann was da verpackt wird. Wie sind die Pläne zum Installer? Wird daran gearbeitet oder liegt alles brach? lz> Leider arbeiten die bisherigen Versionen von GPA nicht korrekt mit GnuPG lz> 1.0.5 bzw. 1.0.6 zusammen. Eine überarbeitete Version wird in wenigen Tagen lz> verfügbar sein. Das schreiben wir nun schon seit Monaten .... -- Werner Koch Omnis enim res, quae dando non deficit, dum habetur g10 Code GmbH et non datur, nondum habetur, quomodo habenda est. Privacy Solutions -- Augustinus From jan@intevation.de Wed Jun 20 18:20:01 2001 From: jan@intevation.de (Jan-Oliver Wagner) Date: Wed Jun 20 17:20:01 2001 Subject: Installation von GnuPG in Verbindung mit WinPT In-Reply-To: <87lmmndwj8.fsf@alberti.gnupg.de>; from wk@gnupg.org on Wed, Jun 20, 2001 at 05:02:35PM +0200 References: <0106201646440E.03405@horst> <87lmmndwj8.fsf@alberti.gnupg.de> Message-ID: <20010620171853.A25855@intevation.de> Hallo Werner, On Wed, Jun 20, 2001 at 05:02:35PM +0200, Werner Koch wrote: > Deswegen meine dringende Bitte: Es muss *mir* möglich sein, eine neue > Version für Windows herauszubringen ohne mich stundenlang in einen > Installer einzuarbeiten. Auch muss diese Packaging Software unter > GNU/Linux laufen da ich ansonsten nicht sich sein kann was da verpackt > wird. Wie sind die Pläne zum Installer? Wird daran gearbeitet oder > liegt alles brach? Teil eines Nachfolge-Projektes sollte es sein, diese Möglichkeit zumindest mal zu überprüfen. Vielleicht läßt sich eine Wine-Lösung finden. Ansonsten wird es wesentlich aufwendiger einen Installer für Windows unter GNU/Linux zu realisieren (er muss vernünftige Pakete erzeugen können). Meiner Einschätzung nach kommen wir nicht um einen Windows-only Installer herum (es sei den Wine klappt), da die Entwickler für diese Installer mit Windows arbeiten und deren intensive Arbeit zu den zahllosen Windows-Varianten von uns nicht geleistet werden kann. Im übrigen müsstest Du Dich nur ein einziges mal in einen Installer einarbeiten. Danach ist das aktualisieren recht einfach. Windows starten musst Du leider ... Wer zur Zeit für die Installer zu GPA/GnuPG/Sylpheed verantwortlich ist, ist mir nicht ganz klar. Wer weiss mehr? Jan -- Jan-Oliver Wagner http://intevation.de/~jan/ Intevation GmbH http://intevation.de/ FreeGIS http://freegis.org/ From wk@gnupg.org Wed Jun 20 19:36:02 2001 From: wk@gnupg.org (Werner Koch) Date: Wed Jun 20 18:36:02 2001 Subject: Installation von GnuPG in Verbindung mit WinPT In-Reply-To: <20010620171853.A25855@intevation.de> (Jan-Oliver Wagner's message of "Wed, 20 Jun 2001 17:18:53 +0200") References: <0106201646440E.03405@horst> <87lmmndwj8.fsf@alberti.gnupg.de> <20010620171853.A25855@intevation.de> Message-ID: <87d77zdsbx.fsf@alberti.gnupg.de> || On Wed, 20 Jun 2001 17:18:53 +0200 || Jan-Oliver Wagner wrote: jw> Teil eines Nachfolge-Projektes sollte es sein, diese Möglichkeit jw> zumindest mal zu überprüfen. Vielleicht läßt sich eine Wir brauchen das nicht zu überprüfen, sondern müssen die Sache nur eben nach Standard-C konverteiren und die Konfigurationssparche anständig implementieren. Sind ca. 3 Tage Arbeit. jw> einen Installer für Windows unter GNU/Linux zu realisieren jw> (er muss vernünftige Pakete erzeugen können). Der Insaller kann ja so bleiben wie er ist; man muss ihn lediglich cross-compilen. Ist minimaler Aufwand. jw> und deren intensive Arbeit zu den zahllosen Windows-Varianten jw> von uns nicht geleistet werden kann. Es gibt unter Windows gar nicht soviele Unterschiede. jw> Installer einarbeiten. Danach ist das aktualisieren recht jw> einfach. Windows starten musst Du leider ... Genau das geht eben nicht. Ein "make dist" muss ein fertiges Packet erzeugen. Anders ist ein vernünftiges Release Management nicht zu machen - jegliche Handarbeit ist viel zu fehleranfällig. jw> Wer zur Zeit für die Installer zu GPA/GnuPG/Sylpheed jw> verantwortlich ist, ist mir nicht ganz klar. Wer weiss mehr? Ich nicht ... Ciao, Werner -- Werner Koch Omnis enim res, quae dando non deficit, dum habetur g10 Code GmbH et non datur, nondum habetur, quomodo habenda est. Privacy Solutions -- Augustinus From jan@intevation.de Wed Jun 20 20:38:01 2001 From: jan@intevation.de (Jan-Oliver Wagner) Date: Wed Jun 20 19:38:01 2001 Subject: Installation von GnuPG in Verbindung mit WinPT In-Reply-To: <87d77zdsbx.fsf@alberti.gnupg.de>; from wk@gnupg.org on Wed, Jun 20, 2001 at 06:33:22PM +0200 References: <0106201646440E.03405@horst> <87lmmndwj8.fsf@alberti.gnupg.de> <20010620171853.A25855@intevation.de> <87d77zdsbx.fsf@alberti.gnupg.de> Message-ID: <20010620193614.B26444@intevation.de> On Wed, Jun 20, 2001 at 06:33:22PM +0200, Werner Koch wrote: > || On Wed, 20 Jun 2001 17:18:53 +0200 > || Jan-Oliver Wagner wrote: > > jw> Teil eines Nachfolge-Projektes sollte es sein, diese Möglichkeit > jw> zumindest mal zu überprüfen. Vielleicht läßt sich eine > > Wir brauchen das nicht zu überprüfen, sondern müssen die Sache nur > eben nach Standard-C konverteiren und die Konfigurationssparche > anständig implementieren. Sind ca. 3 Tage Arbeit. Dein Wort in Gottes Ohr :-) Auf eine GBO können wir jedenfalls sowieso verzichten. > jw> einen Installer für Windows unter GNU/Linux zu realisieren > jw> (er muss vernünftige Pakete erzeugen können). > > Der Insaller kann ja so bleiben wie er ist; man muss ihn lediglich > cross-compilen. Ist minimaler Aufwand. Du bist der Experte für Cross-Compilation :-) Irgendwie habe ich das Gefühl, dass man an der einen oder anderen Stelle Probleme bekommen könnte (ist bei Windows ja immer so). > jw> und deren intensive Arbeit zu den zahllosen Windows-Varianten > jw> von uns nicht geleistet werden kann. > > Es gibt unter Windows gar nicht soviele Unterschiede. naja, also meiner Schätzung nach gibt es fast soviel Windows-Varianten wie Linux-Distributionen. Und sie Unterscheiden sich an vielen kleinen Punkten. Allein die Unterschiede zwischen den Service-Packs sind für gute Installer-Pakete zu berücksichtigen ... Eigentlich können wir auch gar nicht schritthalten mit den ganzen releases - das sollte jemand aus dieser anderen Welt sein. > jw> Installer einarbeiten. Danach ist das aktualisieren recht > jw> einfach. Windows starten musst Du leider ... > > Genau das geht eben nicht. Ein "make dist" muss ein fertiges Packet > erzeugen. Anders ist ein vernünftiges Release Management nicht zu > machen - jegliche Handarbeit ist viel zu fehleranfällig. Stimmt. Es wirklich toll, ein make dist ausführen zu können. > jw> Wer zur Zeit für die Installer zu GPA/GnuPG/Sylpheed > jw> verantwortlich ist, ist mir nicht ganz klar. Wer weiss mehr? > > Ich nicht ... es gab mehrere Freiwilligen-Meldungen auf der gpa-Liste aber ich konnte in der Zeit nichts überprüfen oder helfen, da ich keinen Windows-Rechner zur Verfügung hatte (Umzug von Intevation). Das Problem bei gpa ist, dass es keinen Projekt-Verantwortlichen gibt, der Freiwillige koordiniert und mit Aufgaben betraut. Gpa zur Zeit ein Freie Software Projekt ohne Maintainer und damit leider wenig attraktiv für Kontributoren. Jan -- Jan-Oliver Wagner http://intevation.de/~jan/ Intevation GmbH http://intevation.de/ FreeGIS http://freegis.org/ From wk@gnupg.org Wed Jun 20 20:52:01 2001 From: wk@gnupg.org (Werner Koch) Date: Wed Jun 20 19:52:01 2001 Subject: Installation von GnuPG in Verbindung mit WinPT In-Reply-To: <20010620193614.B26444@intevation.de> (Jan-Oliver Wagner's message of "Wed, 20 Jun 2001 19:36:14 +0200") References: <0106201646440E.03405@horst> <87lmmndwj8.fsf@alberti.gnupg.de> <20010620171853.A25855@intevation.de> <87d77zdsbx.fsf@alberti.gnupg.de> <20010620193614.B26444@intevation.de> Message-ID: <87u21bcaa6.fsf@alberti.gnupg.de> || On Wed, 20 Jun 2001 19:36:14 +0200 || Jan-Oliver Wagner wrote: jw> Auf eine GBO können wir jedenfalls sowieso verzichten. Macht sich in make auch nicht so gut, obwohl man mittels Wine und Expect da was machen könnte ;-) jw> naja, also meiner Schätzung nach gibt es fast soviel Windows-Varianten jw> wie Linux-Distributionen. Und sie Unterscheiden sich an vielen jw> kleinen Punkten. Allein die Unterschiede zwischen den Service-Packs Der Vorteil ist aber das es einen gemeinsamen Subset gibt den alle versionen beherrschen. Man sollte halt darauf achten das man nur den benutzt. Sogar ewig alte Windows Programme läufen heute noch auf W2000. Okay, ich weiss das es irgendwo doch immer haken wird. jw> Gpa zur Zeit ein Freie Software Projekt ohne Maintainer jw> und damit leider wenig attraktiv für Kontributoren. Ja, das ist wirklich schade - nur wer will schon für Windows was mchen. Timo: Kennst Du nicht einen anderen begeisterten Windows Hacker der mal langsam umsatteln will? Ciao, Werner -- Werner Koch Omnis enim res, quae dando non deficit, dum habetur g10 Code GmbH et non datur, nondum habetur, quomodo habenda est. Privacy Solutions -- Augustinus From twoaday@freakmail.de Wed Jun 20 21:33:01 2001 From: twoaday@freakmail.de (Timo Schulz) Date: Wed Jun 20 20:33:01 2001 Subject: Installation von GnuPG in Verbindung mit WinPT In-Reply-To: On Wed, Jun 20 2001 References: <0106201646440E.03405@horst> <87lmmndwj8.fsf@alberti.gnupg.de> <20010620171853.A25855@intevation.de> <87d77zdsbx.fsf@alberti.gnupg.de> <20010620193614.B26444@intevation.de> <87u21bcaa6.fsf@alberti.gnupg.de> Message-ID: <20010620203241.A437@daredevil.joesixpack.net> On Wed Jun 20 2001, Werner Koch wrote: > Ja, das ist wirklich schade - nur wer will schon für Windows was > mchen. Da ich zwangsweise schon was mache, könnte ich zumindest mithelfen ;-). > Timo: Kennst Du nicht einen anderen begeisterten Windows Hacker der > mal langsam umsatteln will? Umsatteln? Ich denke wir brauchen Windows Hacker? Was genau sollte denn dieser Hacker machen? Timo -- Two-a-Day at WinPT.org keyid BF3DF9B4 http://www.WinPT.org From wk@gnupg.org Wed Jun 20 21:44:01 2001 From: wk@gnupg.org (Werner Koch) Date: Wed Jun 20 20:44:01 2001 Subject: Installation von GnuPG in Verbindung mit WinPT In-Reply-To: <20010620203241.A437@daredevil.joesixpack.net> (Timo Schulz's message of "Wed, 20 Jun 2001 20:32:41 +0200") References: <0106201646440E.03405@horst> <87lmmndwj8.fsf@alberti.gnupg.de> <20010620171853.A25855@intevation.de> <87d77zdsbx.fsf@alberti.gnupg.de> <20010620193614.B26444@intevation.de> <87u21bcaa6.fsf@alberti.gnupg.de> <20010620203241.A437@daredevil.joesixpack.net> Message-ID: <87ae33t2or.fsf@alberti.gnupg.de> || On Wed, 20 Jun 2001 20:32:41 +0200 || Timo Schulz wrote: ts> Umsatteln? Ich denke wir brauchen Windows Hacker? Was genau sollte ts> denn dieser Hacker machen? Naja, beides. Den Generator der das script parsed auf GNU/Linux portieren, das Runtime dort cross-compilieren und den ganzen Kram warten. Werner -- Werner Koch Omnis enim res, quae dando non deficit, dum habetur g10 Code GmbH et non datur, nondum habetur, quomodo habenda est. Privacy Solutions -- Augustinus From wk@gnupg.org Thu Jun 21 16:56:01 2001 From: wk@gnupg.org (Werner Koch) Date: Thu Jun 21 15:56:01 2001 Subject: NSIS Message-ID: <87r8weos6l.fsf@alberti.gnupg.de> Hallo, I habe angefangen NSIS auf auf GNU/Linux zu portieren. Ist noch was Arbeit wird aber funktonieren. Nebenbei kann ich noch ein paar Sachen lernen. Werner -- Werner Koch Omnis enim res, quae dando non deficit, dum habetur g10 Code GmbH et non datur, nondum habetur, quomodo habenda est. Privacy Solutions -- Augustinus From bernhard@intevation.de Thu Jun 21 17:08:01 2001 From: bernhard@intevation.de (Bernhard Reiter) Date: Thu Jun 21 16:08:01 2001 Subject: NSIS In-Reply-To: <87r8weos6l.fsf@alberti.gnupg.de>; from wk@gnupg.org on Thu, Jun 21, 2001 at 03:53:22PM +0200 References: <87r8weos6l.fsf@alberti.gnupg.de> Message-ID: <20010621160658.G30454@intevation.de> --K1n7F7fSdjvFAEnM Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-1 Content-Disposition: inline Content-Transfer-Encoding: quoted-printable On Thu, Jun 21, 2001 at 03:53:22PM +0200, Werner Koch wrote: > I habe angefangen NSIS auf auf GNU/Linux zu portieren. Ist noch was > Arbeit wird aber funktonieren. Nebenbei kann ich noch ein paar Sachen > lernen. Ich halte es f=FCr zuviel Aufwand ein Installationswerkzeug f=FCr Windows auf GNU/Linux zu pflegen, gemessen an dem Nutzen. Die Unterschiede der Windows Versionen sind n=E4mlich da, wenn anst=E4ndig ins System installiert und deinstalliert werden soll. Weiterhin teile ich Deine Sicherheitsbedenken bez=FCglich der Verwendung von InnoSetup oder =E4hnlichen Installationsprogrammen unter Windows nicht. (Da k=F6nnen wir wann anders dr=FCber diskutieren.) Notfalls musst Du Dir eben den Windows-Rechner daneben stellen.=20 Bei der Wichtigkeit des Projektes eigentlich Pflicht. Aber wenn Du es hinbekommst ist es sicherlich nett. Bernhard --=20 Professional Service around Free Software (intevation.net) = =20 The FreeGIS Project (freegis.org) Association for a Free Informational Infrastructure (ffii.org) FSF Europe (fsfeurope.org) --K1n7F7fSdjvFAEnM Content-Type: application/pgp-signature Content-Disposition: inline -----BEGIN PGP SIGNATURE----- Version: GnuPG v1.0.6 (GNU/Linux) Comment: Weitere Infos: siehe http://www.gnupg.org iEYEARECAAYFAjsx/4IACgkQh9ag3dpKERbxuACgwohHdr3QI3ehk4RSkhYQhI2j XGoAoIMdtFOWBXkVlyfiM8O/k2yL4dWZ =hrZW -----END PGP SIGNATURE----- --K1n7F7fSdjvFAEnM-- From wk@gnupg.org Thu Jun 21 19:06:02 2001 From: wk@gnupg.org (Werner Koch) Date: Thu Jun 21 18:06:02 2001 Subject: NSIS In-Reply-To: <20010621160658.G30454@intevation.de> (Bernhard Reiter's message of "Thu, 21 Jun 2001 16:06:58 +0200") References: <87r8weos6l.fsf@alberti.gnupg.de> <20010621160658.G30454@intevation.de> Message-ID: <87lmmlq0r4.fsf@alberti.gnupg.de> || On Thu, 21 Jun 2001 16:06:58 +0200 || Bernhard Reiter wrote: br> Ich halte es für zuviel Aufwand ein Installationswerkzeug für br> Windows auf GNU/Linux zu pflegen, gemessen an dem Nutzen. Wenn ich so ein tools habe, kann ich eine neue Version binnen Minuten freigeben. Das von Hand auf Windows machen dauert wesentlich länger. Cross-Development hat Vorteile die ich nicht missen möchte. br> Die Unterschiede der Windows Versionen sind nämlich da, wenn br> anständig ins System installiert und deinstalliert werden soll. All das ist in einem File drin, genannt exehead, der einfach als Daten in makenssi eingebaut wird. Das braucht praktisch keine Pflege. br> Notfalls musst Du Dir eben den Windows-Rechner daneben stellen. br> Bei der Wichtigkeit des Projektes eigentlich Pflicht. Steht ja hier. Ich will ein make dist machen können, und dann das Fertige Dingauf dem Rechner testen. br> Aber wenn Du es hinbekommst ist es sicherlich nett. Sobald ich die COM+ Sachen kompiliern kann bin ich fertig. Und das muss ich für GPGME ja sowieso machen. Werner -- Werner Koch Omnis enim res, quae dando non deficit, dum habetur g10 Code GmbH et non datur, nondum habetur, quomodo habenda est. Privacy Solutions -- Augustinus